Angstblasen.

Plötzlich ist da dieser eine Gedanke im Kopf
Und ich bin gefangen in einer großen Blase aus Angst.
Mein Magen krampft sich zusammen, mir wird schlecht.
Ich kann an nichts anderes denken, als an diese eine Sache.
Mein Kopf spielt immer und immer wieder Szenen ab,
die nicht stattgefunden haben, nicht stattfinden werden.
Und doch sehen sie unglaublich real aus.
Produziert aus Angst.
Ich will aus dieser Blase raus.
Ich versuche mir selbst gut zuzureden, die Gedanken abzuschalten.
Es hilft nur sekundenweise.
Ich sehne mich nach jemanden, der mich hält und mir ein Gefühl von Sicherheit gibt.
Nach jemanden, der mir sagt, dass das alles nur Hirngespinste sind.
Dass alles gut ist.
Und dann höre ich deine Stimme, die mir sagt:
„In der Welt hast du Angst, doch ich habe diese Welt überwunden.
Egal, was geschehen wird, du bist sicher in mir.
Hab doch keine Angst, DU hast immer Hoffnug.“

Und dann wird alles still in mir.
Und ich denke an all die Menschen, die ich kenne, die immer in solchen Blasen gefangen sind.
Und diese Stimme nicht hören.
Und dann wird mir klar, dass ich es ihnen sagen darf:
Es gibt Hoffnung.
Das ist kein positives Denken.
Das ist pure Hoffnung.

Über den Tod hinaus.

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